unbewusste realitäten

codex; 146 x 125 cm; oil on canvas; 2020
Wenn der Satz den Schwan tötet - wenn der Schwan den Satz tötet. ; 170 cm x 270 cm; oil on canvas; 2020

unbewusste Realität

Teile aus Erinnerungen, Paraphrasen auf die bildende Kunst und Anlehnungen an aktuelle Ereignisse treffen in den Bildwelten dieses Zyklus aufeinander. Dabei sind es vor allem kondensierte Eindrücke der Gewalt, des Schreckens und des Leids, die sich in den Malereien zeigen. Sich mit dieser Schwere zu beschäftigen bedeutet vor allem den Blick auf das „akzeptierte Schöne” zu hinterfragen.
Der Fokus liegt auf den Fratzen, den Schattenseiten, den doppeldeutigen Facetten des Menschlichen, mit all den Versuchungen, Anstiftungen oder auch Störungen. Das mutwillig boshafte, das gelenkte und geplante Moment des Menschlichen ist dabei von großer Bedeutung. Dies situiert sich in surreale und dystopisch anmutende Räume, die eine tiefere Ebene mittels Zitaten und Anleihen aus Geschichte und Kunst schaffen. So wird das Menschliche in all seinen möglichen Abgründen dargestellt und dabei immer in Bezug auf dessen künstlerische Höhepunkte gespiegelt. Ein Wechselspiel, das zur Überlegung anstiften soll, indem es Mensch, Geschichte, Kunst und Raum kontextualisiert.